Achtsamkeit in der Schule –
als innere Haltung, nicht als Methode für zwischendurch.
Wenn im Schulalltag vieles gleichzeitig Aufmerksamkeit braucht
Unterrichten, begleiten, organisieren, reagieren, entscheiden – im Schulalltag kommt vieles zusammen. Und manchmal bleibt dabei wenig Raum, selbst wahrzunehmen, wie es einem eigentlich geht.
Viele Schulen beschäftigen sich mit Achtsamkeit, weil Stress, hohe Anforderungen und Reizüberflutung im Alltag zunehmend spürbar werden.
Dabei können ganz unterschiedliche Bedürfnisse im Vordergrund stehen:
● Wie können Lehrpersonen besser für sich selbst sorgen und ihre eigene Resilienz stärken?
● Wie lässt sich Achtsamkeit im Schulalltag leben – ohne dass daraus einfach eine weitere Aufgabe wird?
● Und wie können Kinder und Jugendliche dabei unterstützt werden, sich selbst, ihre Gefühle und ihr Nervensystem bewusster wahrzunehmen?
Achtsamkeit ist dabei keine schnelle Lösung für alles.
Sie kann vielmehr dabei unterstützen, genauer wahrzunehmen, Zusammenhänge besser zu verstehen und Schritt für Schritt eine innere Haltung zu entwickeln, die auch im lebendigen Schulalltag Platz finden darf.
Genau dort setzt die Weiterbildung an: bei dem, was Ihr Team im Moment wirklich braucht.
Bei sich selbst beginnen – und Achtsamkeit weitergeben.
Je nachdem, was Ihr Team gerade braucht, kann eine Weiterbildung unterschiedliche Schwerpunkte haben: die eigene Selbstfürsorge und Resilienz, Achtsamkeit mit Kindern und Jugendlichen – oder eine Verbindung aus beidem.
Für Lehrpersonen selbstAchtsamkeit beginnt bei der eigenen Wahrnehmung. Lehrpersonen setzen sich damit auseinander, wie Stress und Reizüberflutung entstehen, welche Rolle unser Nervensystem dabei spielt und wie sie im Schulalltag bewusster mit den eigenen Reaktionen umgehen können.
Nicht mit dem Anspruch, Belastungen einfach verschwinden zu lassen. Sondern um sich selbst besser wahrzunehmen, innezuhalten und die eigene innere Haltung immer wieder bewusst auszurichten.
Achtsamkeit mit Kindern leben und weitergebenWer Achtsamkeit weitergeben möchte, darf sie zuerst auch selbst erfahren.
In der Weiterbildung lernen Lehrpersonen Möglichkeiten kennen, wie Achtsamkeit altersgerecht und alltagstauglich in die Schule einfliessen kann – über Wahrnehmung, Bewegung, Konzentration, den bewussten Umgang mit Gedanken und Emotionen sowie kleine Übungen, die sich in den Unterricht integrieren lassen.
Dabei geht es nicht darum, noch ein zusätzliches Programm in einen ohnehin vollen Schulalltag zu packen. Sondern darum, Achtsamkeit Schritt für Schritt zu einer Haltung werden zu lassen, die im Alltag ihren Platz findet.
„Eine tolle Mischung aus Selbsterfahrung und Inputs für den Unterricht in der Klasse. Erica Fankhauser versteht es wunderbar, auf die Bedürfnisse, Anregungen und Fragen der Kursteilnehmer einzugehen und sie aufzunehmen. Die Kartensets sind liebevoll und ansprechend gestaltet. Für mich ein Werkzeug, das ich besser in den Alltag einbauen kann als ein Buch. Fazit am Ende des Kurses: Eine Türe hat sich geöffnet und erste Schritte in die neue Richtung sind getan. Ein Zurück gibt es nicht mehr. “
— M.H.“
Achtsamkeit verstehen, erfahren und im Alltag verankern
Achtsamkeit ist für mich mehr als eine Übung, die wir dann einsetzen, wenn es gerade stressig wird. Sie ist eine innere Haltung, die sich mit der Zeit entwickeln darf.
Dazu gehört auch zu verstehen, was in unserem Körper und unserem Nervensystem geschieht, wenn wir unter Stress stehen, überreizt sind oder automatisch reagieren.
In meinen Weiterbildungen verbinde ich deshalb Wissen mit eigener Erfahrung und konkreter Umsetzung:
Verstehen Was passiert bei Stress? Wie reagiert unser Nervensystem? Und welchen Einfluss hat unsere eigene Haltung darauf, wie wir Situationen wahrnehmen und ihnen begegnen?
ErfahrenAchtsamkeit lässt sich nicht nur theoretisch vermitteln. Die Lehrpersonen erleben unterschiedliche Übungen selbst und können wahrnehmen, was diese bei ihnen auslösen und was für sie stimmig ist.
Im Alltag verankernAchtsamkeit braucht Zeit, Ruhe und bewusste Wiederholung. Es geht nicht darum, nach einem Weiterbildungstag plötzlich alles anders zu machen, sondern darum, immer wieder kleine Momente der bewussten Wahrnehmung in den Alltag mitzunehmen.
“Achtsamkeit ist Prävention – kein Versprechen, dass
Schwierigkeiten einfach verschwinden.”
Sie kann uns jedoch dabei unterstützen,uns selbst und unsere Reaktionen besser kennenzulernen und bewusster mit herausfordernden Situationen umzugehen.
Was braucht Ihre Schule – und was braucht Ihr Team?
Achtsamkeit kann in einer Schule ganz unterschiedliche Themen berühren. Vielleicht steht die Selbstfürsorge der Lehrpersonen im Vordergrund. Vielleicht geht es darum, Achtsamkeit mit Kindern und Jugendlichen zu leben und weiterzugeben. Oder um eine Verbindung aus beidem.
Die verschiedenen Weiterbildungsformate geben dafür einen bewährten Rahmen. Welche Schwerpunkte innerhalb dieses Rahmens gesetzt werden, richtet sich nach den Bedürfnissen Ihrer Schule und Ihres Teams.
Im persönlichen Austausch schauen wir deshalb gemeinsam hin:
Was beschäftigt Ihr Team im Moment?
Welche Themen und Herausforderungen sind gerade besonders präsent?
Was möchten Sie mit der Weiterbildung anstossen?
Geht es stärker um Selfcare und Resilienz der Lehrpersonen, um die Umsetzung mit Schülerinnen und Schülern oder um beides?
Welches Format passt zu Ihrer Schule?
Gemeinsam klären wir, welcher zeitliche Rahmen sinnvoll ist und welche inhaltlichen Schwerpunkte innerhalb des gewählten Angebots gesetzt werden sollen.
So gibt das gewählte Format einen klaren Rahmen – und lässt gleichzeitig Raum für die Themen, die Ihr Team gerade wirklich beschäftigen.
„„Einen Tag lang pure Achtsamkeit und 200% Erica Fankhauser. Das war genau, was mein Lehrerteam nach einer herausfordernden Zeit wie dieser gebraucht hatte. Mit spielerischen Inputs, wertvollen, kurzweiligen Theorieteilen, direkt anwendbaren Goldschätzen und mit sehr viel Empathie und Einfühlungsvermögen schaffte es Erica, alle in den Bann zu ziehen, sich auf die Achtsamkeit einzulassen und nun vollbepackt mit Ideen an sich selbst weiterzuarbeiten sowie die Kunst der Achtsamkeit in den Unterricht (und zwar auf jeder Stufe!) einzubauen. Danke. Es war der perfekte Mix für eine Lehrerweiterbildung von Kindergarten bis 6. Klasse!““
Welche Form passt zu Ihrer Schule?
Nicht jede Schule braucht gleich viel Zeit – und nicht jedes Team steht am gleichen Punkt. Deshalb gibt es verschiedene Möglichkeiten, Achtsamkeit in den Schulalltag zu bringen.
Die Formate geben Orientierung. Welche Schwerpunkte innerhalb der Weiterbildung gesetzt werden, wird im persönlichen Austausch gemeinsam abgestimmt.
Impulsreferat
ca. 1 Stunde · CHF 500.–
Ein kompakter Einstieg in das Thema Achtsamkeit – zum Kennenlernen, Einordnen und ersten Erfahren.
Halbtages-Weiterbildung
ca. 3 Stunden · CHF 1'700.–
Für Teams, die sich vertiefender mit Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Resilienz oder der Weitergabe an Kinder und Jugendliche beschäftigen möchten.
Weiterbildungstag
ca. 6 Stunden · CHF 2'400.–
Mehr Zeit für Hintergrundwissen, eigene Erfahrung, Austausch und konkrete Impulse für den Schulalltag.
Mehrteilige Weiterbildung
4 × ein halber Tag · CHF 3'300.–
Für Schulen, die das Thema über einen längeren Zeitraum begleiten und immer wieder aufnehmen möchten.
Materialkosten sind in den genannten Preisen nicht enthalten.
Welches Format passt zu Ihrem Team?
Wenn Sie noch nicht genau wissen, welche Möglichkeit für Ihre Schule sinnvoll ist, klären wir das gerne gemeinsam. Auch Schulen mit einem kleineren Weiterbildungsbudget dürfen sich gerne melden – wir schauen, was möglich ist.
Vom ersten Austausch zur passenden Weiterbildung
Damit eine Weiterbildung wirklich zu Ihrer Schule passt, beginnt die Zusammenarbeit mit einem persönlichen Austausch.
1. Möglichkeiten kennenlernen
Zu Beginn schauen wir gemeinsam, welche Weiterbildungsformate grundsätzlich infrage kommen und welcher zeitliche Rahmen zu Ihrer Schule passt.
2. Bedürfnisse und Schwerpunkte klären
Was beschäftigt Ihr Team gerade? Geht es stärker um Selfcare und Resilienz, um Achtsamkeit mit Kindern und Jugendlichen – oder um eine Verbindung aus beidem?
3. Weiterbildung passend abstimmen
Auf dieser Grundlage werden die Schwerpunkte innerhalb des gewählten Formats auf Ihre Schule und Ihr Team abgestimmt.
4. Persönliche Offerte erhalten
Anschliessend erhalten Sie eine Offerte mit dem besprochenen Umfang und den passenden Rahmenbedingungen.
So wissen Sie von Anfang an, was Sie erwartet – und gleichzeitig bleibt Raum für das, was Ihrer Schule wichtig ist.
Was Lehrpersonen aus der Weiterbildung mitnehmen
Eine Weiterbildung kann den Schulalltag nicht von heute auf morgen verändern. Sie kann aber Wissen vermitteln, eigene Erfahrungen ermöglichen und Impulse geben, die danach weiterwirken dürfen.
Das eigene Nervensystem besser verstehen
Lehrpersonen setzen sich damit auseinander, was bei Stress, Überforderung und Reizüberflutung geschieht – und lernen die eigenen Reaktionen bewusster wahrzunehmen.
Achtsamkeit selbst erfahren
Übungen werden nicht nur erklärt, sondern selbst erlebt. So kann jede Person wahrnehmen, was ihr guttut, was für sie stimmig ist und was sie in den eigenen Alltag mitnehmen möchte.
Konkrete Möglichkeiten für den Schulalltag kennenlernen
Je nach Schwerpunkt lernen die Teilnehmenden Übungen und Impulse kennen, die sie für sich selbst nutzen oder mit Kindern und Jugendlichen aufgreifen können.
Achtsamkeit als innere Haltung verstehen
Nicht als etwas, das man einmal „macht“, sondern als einen Weg, der durch bewusste Wahrnehmung, Intention und Wiederholung immer wieder neu in den Alltag einfliessen kann.
Einen realistischen Blick auf Prävention entwickeln
Achtsamkeit nimmt Herausforderungen nicht einfach weg. Sie kann jedoch dabei unterstützen, eigene Muster und Reaktionen früher wahrzunehmen und bewusster mit belastenden Situationen umzugehen.
„Vielen Dank nochmals für den wertvollen so Kurs am Samstag.
Der Mix aus deinen eigenen Erfahrungen, den übersichtlichen Informationen, dem Ordner mit den Erklärungen und Umsetzungsbeispielen für die Schule sowie unsere praktischen Achtsamkeitsübungen - ich fand den Kurs sehr kurzweilig, abwechslungsreich, interessant und er ist gut umsetzbar.
Der Tag hat mir sehr gutgetan und motiviert mich, wieder regelmässig Achtsamkeit einzuplanen. Die Ganzkörper-Übung hat mich enorm entspannt, so dass mein Rücken seit langem weder schmerzt noch verspannt ist😊.
Und ich freue mich darauf, Übungen auch im Kindergarten einzusetzen und weiterzugeben.“
“
Ein gemeinsamer Einstieg – auch wenn die Erfahrungen unterschiedlich sind
In einem ganzen Schulteam treffen unterschiedliche Menschen, Erfahrungen und Haltungen aufeinander. Manche beschäftigen sich vielleicht schon länger mit Achtsamkeit. Andere hatten bisher kaum Berührungspunkte damit oder möchten erst einmal verstehen, was genau dahintersteckt.
Das darf auch so sein.
Eine Weiterbildung setzt nicht voraus, dass bereits alle von Achtsamkeit überzeugt sind. Ich verbinde deshalb verständliches Hintergrundwissen und wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen und konkreten Bezügen zum Schulalltag.
So entsteht Raum, um Achtsamkeit nicht einfach als weitere Methode kennenzulernen, sondern sie selbst zu erfahren, einzuordnen und auch kritisch zu betrachten.
Denn es geht nicht darum, dass am Ende alle gleich denken.
Es geht darum, einen gemeinsamen Zugang zu schaffen und jeder Person die Möglichkeit zu geben, für sich herauszufinden: Was davon ist für mich nachvollziehbar, hilfreich und im eigenen Schulalltag umsetzbar?
„„Ihr Vortrag war klar strukturiert, sinnvoll aufgebaut und wies eine klare Verlaufslinie auf. Der Einstieg, die Vorstellung des Vortraginhalts sowie Ihre Zielüberprüfung war klar erkennbar. Bereits bei der Inhaltsvorstellung konnten Sie uns in Form eines Einblickes in Ihr eigenes Leben zu den Vortragsinhalten führen. Dies mit einer genau richtig dosierten Menge an Humor und Selbstironie. Dies kam bei den Teilnehmenden sehr positiv an und sicherte Ihnen die Aufmerksamkeit für das Folgende. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass eine Teilnehmeraktivierung bei einem Frontalunterricht nicht immer einfach ist. Durch ihre clevere Wahl innerhalb der Methodenvielfalt (mediales Mitwirken, Frontalunterricht, praktische Übungen, Einbezug verschiedener Sinne) war Ihnen die Aufmerksamkeit der Teilnehmer jedoch sicher. Ihr Vortrag wird mir sicher noch lange in positiver Erinnerung bleiben. Meine Erfahrung zeigt, dass jene zu den besten Referenten gehören, welche ihr präsentiertes Thema leben, davon schwärmen, sich damit identifizieren und dadurch die Teilnehmer anstecken können. Dies durfte ich bei Ihnen so erfahren und dafür danke ich Ihnen herzlich.““
Viele Jahre Erfahrung mit Achtsamkeit im Schulalltag
1’000+
Mehr als 1’000 Lehrpersonen, Klassenbegleiter:innen, schulische Heilpädagog:innen und Schulleitungen durfte ich inzwischen mit dem Thema Achtsamkeit begleiten.
Dabei durfte ich mit ganz unterschiedlichen Schulen, Schulstufen und pädagogischen Institutionen zusammenarbeiten – in internen Weiterbildungen, Kursen, Referaten und weiteren Formaten.
Eine Auswahl bisheriger Stationen
Schule Tegerfelden · Schule Hettlingen · Schule Hochdorf · Alte Kanti Aarau · Kanti Zofingen · Primarschule Oberuster · Schule St. Moritz · Schule Petermoos · PH Luzern · PH Schaffhausen · PH Zug
Was Schulen und Lehrpersonen über die Zusammenarbeit sagen
Mer lueged zu enand – Achtsamkeitsong für Zyklus 1 und 2
Ein kleines Lied mit grosser Wirkung
Dieses Lied ist aus meinem Herzen entstanden – für Kinder, die lernen dürfen, sich selbst zu spüren, zur Ruhe zu kommen und ihrem inneren Erleben zu vertrauen.
Hör gerne in die Vorschau hinein. Wenn dich das Lied berührt, findest du die komplette Version zum Download im Shop.
Ich wünsche euch viele achtsame und verbindende Momente damit.
Die gesungene Version von „Mer lueget zunenand“
Eine Instrumentalversion zum Mitsingen
Text und Noten zum kreativen Gestalten
Und als kleine Beilage: 2–3 einfache Achtsamkeitsübungen, die ihr mit euren Schüler:innen machen könnt – passend zum Lied und einfach umsetzbar im Schulalltag